Online dating erfahrungen Chemnitz Dating für menschen mit behinderung

Online dating erfahrungen Chemnitz
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Das Team des Psychologen Jochen Gebauer nutzte Rankings zur Beliebtheit einzelner Vornamen und analysierte deren Klickraten bei 47.000 Usern eines Online-Dating-Portals.

Die Seiten von Männern mit dem beliebten Vornamen Alexander wurden mehr als doppelt so häufig angesteuert wie diejenige eines Kevin.

Bei den Angestellten in niedrigerer Position erwies sich das Verhältnis dagegen als umgekehrt.

Elisabeth steht für Intelligenz und Zuverlässigkeit – nicht aber für Attraktivität.Anders Emilia, hier erwarten viele eine junge, attraktive Person. Träger von Vollformen (Jennifer, Alexander, Maximilian) schätzten Liebeckes Probanden als erfolgreicher ein als eine Jenny, einen Alex, einen Max.Eine Elfriede, von der sie nichts außer ihrem Namen wussten, erschien ihnen als dumm – eine Lea hingegen als schlau.Dass der Einfluss von Vornamen früh zum Tragen kommt, deckte 2009 eine Studie der Universität Oldenburg auf, an der sich 2000 Grundschullehrer beteiligten: In ganz Deutschland hegen Pädagogen Vorurteile gegen Kinder mit Namen wie Justin, Marvin, Cedric, Mandy, Angelina, Chantal, Maurice oder Kevin und ordnen sie einem bildungsfernen Unterschichtmilieu zu. Zu diesem Namen fielen den Lehrkräften am häufigsten die Attribute "verhaltensauffällig" und "leistungsschwach" ein.Es hat jedoch Vorteile, möglichst oft auf Namensvettern zu treffen.

Menschen helfen einander bereitwilliger, wenn sie erfahren, dass sie denselben Namen haben.

Vergangene Woche veröffentlichte der Leipziger Namenforscher Thomas Liebecke seine jüngsten Erhebungen.

Felix, so stellte er nach einer Internet-Umfrage fest, ruft das Bild eines sportlichen, frechen Jungen hervor – der allerdings nicht durch Intelligenz auffällt.

Begehrt waren auch Singles namens Lena, Felix, Paul oder Hannah, während die Mikes und Chantals schlechte Karten hatten.

"Viele Singles bleiben offensichtlich lieber weiter allein, als sich mit einer Chantal oder einem Kevin zu treffen", sagt Gebauer.

In einem Experiment aus dem Jahr 2004 trugen Forscher manipulierte Namensschilder, während sie Testpersonen um eine humanitäre Spende baten.